Industriekrane
Industriekrane heben Lasten von einigen hundert Kilogramm bis zu 100 Tonnen. Sie hängen in Werkstätten, Montage- und Produktionshallen, kurz: überall dort, wo Lasten flurfrei (also nicht am Boden) bewegt werden sollen.
Ein Industriekran besteht in der Regel aus folgenden Komponenten:
- Kranbrücke
- 2 Krankopfträger, mit denen er sich auf einer Kranbahn bewegt
- Hebezeug
- Steuerung
- Fernbedienung
Die Ausführung des Kranes hängt von den räumlichen Gegebenheiten und von der gewünschten Traglast ab.
Generell unterscheidet man folgende Bauarten:
| Bauart | Trägerart | max. Spannweite | max. Traglast Kettenzug | max. Traglast Seilzug |
|---|---|---|---|---|
| Einträgerkran | Profilträger | 15,0 m | 6,3t | 16t |
| Kastenträger | 32,5 m | 6,3t | 16t | |
| Zweiträgerkran | Kastenträger | 32,5 m | – | 100t |
| Hängekran | Profilträger | 20,0 m | 6,3t | 10t |
| Traglasten von über 100t fallen in den Bereich Prozess- und Sonderkrane | ||||
Neben Spannweite, Bauart und Traglast unterscheidet man bei Industriekranen:
- Einstufung (Nutzungsgrad)
- Geschwindigkeit (zwei definierte Geschwindigkeiten oder stufenlose Regelung)
- Steuerungsart (kabelgebundene Bedienung oder Funk-Fernbedienung)
- Stromzuführung (Flachkabel, Energiekette oder Schleifleitung)
Was macht einen guten Industriekran aus?
- Optimale Ausnutzung der Halle durch niedrige Bauhöhe und geringe Anfahrmaße
- Hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit
- Intelligente Überwachung, die nötige Wartungen frühzeitig ankündigt
- Durchdachtes Baukastensystem, mit dem sich der Kran perfekt auf die Anforderungen des Kunden anpassen lässt
- Weiches Anfahr- und Bremsverhalten, um Verschleiß an Kran und Gebäude reduzieren
Industriekrane von Konecranes:


